Florian Wirtz wechselte im Sommer 2025 von Bayer Leverkusen zum FC Liverpool und geriet seitdem immer wieder in die Kritik, weil er in der Premier League bislang kein Tor erzielen konnte.
Der 48‑jährige England‑Legende, 62‑maliger Nationalspieler, erklärte, Wirtz erkenne Spielsituationen früher als viele seiner Mitspieler, die jedoch nicht immer auf derselben Wellenlänge seien und ihm nicht ausreichend Laufwege anbieten würden.
Heskey forderte zudem mehr Geduld mit dem jungen Deutschen und wies darauf hin, dass der Umzug aus Deutschland in die Premier League „sehr schwierig“ sei, weil die englische Liga sich in Tempo und Intensität von der Bundesliga unterscheide.
Der frühere Stürmer betonte, Wirtz habe alle Voraussetzungen, um sich in England zu etablieren, und dass er nicht von einem Tag auf den anderen vom „jungen Superstar“ zum „schlechten Spieler“ werden würde.
Unter dem spanischen Trainer Andoni Iraola, der Wirtz seit dem Saisonbeginn im Zentrum des Spiels einsetzt, hat der Deutsche in allen Premier‑League‑Spielen der aktuellen Saison in der Startelf gestanden, jedoch bislang kein Tor erzielt – ein Umstand, den Heskey als Teil des Anpassungsprozesses ansieht.