Das Urteil gegen Jawahar fiel am Dienstag. Die US-Staatsanwaltschaft für den östlichen Bezirk von Missouri bezifferte die angeordnete Rückzahlung an die Geschädigten auf insgesamt 31,35 Millionen Dollar. Welcher Anteil davon auf Kelce entfällt, wurde nicht genannt.

Der Tight End der Kansas City Chiefs soll von der Staatsanwaltschaft vor Gericht als eines der Opfer des Schneeballsystems bezeichnet worden sein. Seine Verbindung zu Jawahar war bereits seit Jahren öffentlich bekannt: Kelce gehörte zu den Investoren des in Texas ansässigen Unternehmens Swiftarc Capital, das Jawahar mitgegründet und als geschäftsführender Partner geleitet hatte.

Wie Kelce im Einzelnen in das Betrugssystem geriet und wie hoch sein persönlicher Verlust ausfiel, blieb offen. Die Gesamtsumme der Rückzahlungen betrifft mehrere Investoren.

Jawahar täuschte Kunden über Unternehmenswerte und die Verwendung ihres Geldes. Er gab ihnen vor, bestimmte Anlagen erworben zu haben, obwohl die entsprechenden Investitionen nie vorgenommen worden waren.

Nach den Feststellungen des Gerichts nahm Jawahar zwischen Juli 2016 und Dezember 2023 mehr als 35 Millionen Dollar von Swiftarc ein. Tatsächlich investierte er davon lediglich rund zehn Millionen Dollar.

Das übrige Geld floss unter anderem in Privatjets, Luxushotels und teure Wohnungen in Texas und New York. Auch hochwertige Kleidung, Restaurantbesuche und Mitgliedschaften in exklusiven Privatclubs gehörten zu den Ausgaben.