Die unverzügliche Sperrung des Luftraums wurde als Vorsichtsmaßnahme zum Schutz von Passagieren, Besatzungen, Flughafenpersonal und Luftfahrzeugen angeordnet. Infolge der Schließung mussten 19 Flüge zu anderen Flughäfen umgeleitet werden.
Nach zwei Inspektionen, die kein unmittelbares Risiko für die Flugsicherheit mehr feststellten, konnte der Flughafenbetrieb gegen 01:20 Uhr wieder aufgenommen werden. Laut dem Luxemburger Wort waren mehr als 1.800 Reisende von Umleitungen und Verspätungen betroffen.
Premierminister Luc Frieden rief unmittelbar nach dem Vorfall die Mobilitätsministerin Yuriko Backes, den Innenminister Léon Gloden sowie die zuständigen Behörden zusammen, um die Situation zu bewerten. Die Regierung hält bislang die Herkunft der Drohnen geheim und betont, dass die vorliegenden Erkenntnisse keine abschließenden Schlussfolgerungen zulassen.
Der Vorfall reiht sich in eine Reihe von Drohnenbeobachtungen ein, darunter ein ähnlicher Zwischenfall vor einigen Tagen im Raum Medernach. Die interministerielle Bewertungszelle „Drohnen“ hat angekündigt, die Lage weiter zu analysieren und zu überwachen.
Fluggäste wurden aufgefordert, sich vor ihrer Anreise über den aktuellen Flugstatus zu informieren, da am Samstag weiterhin mit Verspätungen und Beeinträchtigungen zu rechnen sei.