Laut dem Bericht des Boulevardmagazins BUNTE.de kursieren immer lautere Spekulationen, dass der 42‑jährige Prinz Harry eine eigene Film‑ oder Dokumentationsproduktion über Prinzessin Diana (†36) in Vorbereitung hat.
Der britische Prinz hat in seinem 2022 erschienenen Buch „Spare“ – in der deutschen Ausgabe „Reserve“ – bereits ausführlich über den Tod seiner Mutter im Autounfall von 1997 geschrieben, die Paparazzi kritisiert und den anhaltenden Schmerz über den Verlust geschildert.
Seit dem Tod seiner Mutter hat Harry, zusammen mit Ehefrau Meghan und den gemeinsamen Kindern, die USA als neuen Lebensmittelpunkt gewählt und sich von königlichen Pflichten zurückgezogen. In den vergangenen Jahren führte er mehrere Gerichtsverfahren an, unter anderem um Polizeischutz in Großbritannien zu erhalten und wegen angeblicher unrechtmäßiger Informationsbeschaffung gegen die Mediengruppe Associated Newspapers zu klagen – beides ohne Erfolg.
Die gescheiterten Klagen und das anhaltende Medieninteresse haben laut dem Artikel seine „Wut, Verbitterung und Angst“ weiter verstärkt. Beobachter vermuten, dass ein eigenes Filmprojekt über Diana für Harry ein Weg sein könnte, seine langjährige „Paranoia“ und den Groll gegenüber der königlichen Familie zu kanalisieren.
Kritiker warnen jedoch, dass ein solches Vorhaben für den Prinzen ein „dünnes Eis“ sei: Während er in den letzten Jahren öffentlich die Medienkritik an Diana und die Paparazzi verurteilte, könnte die erneute Aufbereitung des Themas als doppelte Moral wahrgenommen werden.
BUNTE.de betont, dass das Projekt bislang nur in der Planungsphase sei und es bislang keine offizielle Bestätigung von Harry oder seiner Produktionsfirma gibt. Die Berichterstattung bleibt daher spekulativ, doch die anhaltenden Gerüchte deuten darauf hin, dass der Prinz möglicherweise einen strategischen Kurswechsel von Rückzug zu öffentlicher Konfrontation in Erwägung zieht.
Sollte das Vorhaben realisiert werden, könnte es Harry die Möglichkeit geben, sein persönliches Trauma öffentlich zu verarbeiten, gleichzeitig besteht das Risiko, dass das Projekt von der Öffentlichkeit negativ aufgenommen wird und seine beabsichtigte befreiende Wirkung verfehlt.