Das neue Online‑Tool von ZDFheute visualisiert sowohl die Erststimme, mit der die Direktmandate in den 78 Wahlkreisen vergeben werden, als auch die Zweitstimme, die über die proportionale Sitzverteilung im Abgeordnetenhaus entscheidet. Sobald mindestens 25 % der Wahlbezirke eines Wahlkreises ausgezählt sind, erscheinen die ersten Zwischenergebnisse als schraffierte Bereiche in den farblich nach Parteien gekennzeichneten Karten.
Die Erststimme wählt einzelne Kandidierende, die den jeweiligen Wahlkreis im Abgeordnetenhaus vertreten sollen; die Zweitstimme bestimmt, wie viele Sitze jede Partei insgesamt erhält, vorausgesetzt, sie überschreitet die bundesweite Fünf‑Prozent‑Hürde oder gewinnt mindestens ein Direktmandat. Diese Schwelle ist entscheidend für die Zusammensetzung des künftigen Parlaments.
Nach den bislang veröffentlichten Zwischenergebnissen gibt ZDFheute an, dass die Linke in Berlin deutlich vorne liegt. Die Angabe beruht auf den bislang ausgezählten Wahlbezirken und ist als vorläufige Einschätzung zu verstehen, bis die vollständige Auszählung abgeschlossen ist.
Zu Beginn des Wahlabends können Verzögerungen auftreten, weil die Landeswahlleitung die eingehenden Daten vor ihrer Veröffentlichung einer gründlichen Prüfung unterzieht. Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, werden die aktualisierten Zahlen automatisch in das Dashboard übernommen.
Die Grafiken werden mit der Software Datawrapper erstellt. Beim Laden der interaktiven Karten wird die IP‑Adresse der Nutzer an die externen Server von Datawrapper übertragen – ein Hinweis, den ZDFheute aus Datenschutzgründen deutlich macht. Nutzer können jederzeit ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen anpassen.
Durch Antippen eines Wahlkreises erhalten Besucher detaillierte Zwischenstände und Kandidatenlisten; eine Suchfunktion ermöglicht das Auffinden von Ergebnissen nach Wahlkreis, Ortsteil oder Kandidatennamen. So können Interessierte die Entwicklung der Wahl in ihrem unmittelbaren Umfeld genau verfolgen.