VfL Wolfsburg teilte am Mittwochnachmittag offiziell mit, dass Eriksen – 34 – seinen Vertrag vorzeitig beendet habe. In einer Klubmitteilung wurde betont, dass die Entscheidung „einvernehmlich“ getroffen worden sei. Sportchef Dieter Hecking erklärte, man habe Eriksen den nötigen Freiraum gegeben, damit er selbst über seine Zukunft entscheiden könne, und habe seinem Wunsch nach Vertragsauflösung entsprochen.
Eriksen selbst betonte, dass ihm im Moment die Nähe zu seiner Familie in Dänemark am wichtigsten sei. „Es freut mich, dass wir gemeinsam eine Lösung finden konnten“, sagte er, ohne jedoch zu konkretisieren, ob er seine Profikarriere fortsetzen werde.
Der Däne erlitt im Juni bei einem Länderspiel zwischen Dänemark und der Ukraine einen erneuten Zusammenbruch auf dem Platz. Wie bereits 2021 bei der Europameisterschaft, als er einen Herzstillstand erlitt, rettete damals ein implantierter Defibrillator sein Leben. Seitdem spielt er mit dem Gerät, das bei dem jüngsten Vorfall wieder aktiv wurde.
Während seiner kurzen Zeit in Wolfsburg absolvierte Eriksen 34 Pflichtspiele, erzielte drei Tore und bereitete zehn weitere vor. Zuvor hatte er Stationen bei Manchester United, Inter Mailand, Tottenham Hotspur und Ajax Amsterdam durchlaufen und war 2025 für rund zwei Monate vereinslos, bevor er im Sommer 2025 zu Wolfsburg wechselte.
In Beraterkreisen kursieren Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum dänischen Klub Odense, bei dem Eriksen nach seinem Herzstillstand 2021 trainierte. Bisher hat weder Eriksen noch sein Management hierzu eine offizielle Stellungnahme abgegeben. Wolfsburg dankte dem Dänen für seine Leistungen und wünschte ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft.