Der Bundesliganeuling HBW Balingen‑Weilstetten ging als klarer Außenseiter in das Zweitrundenspiel gegen die favorisierten Recken aus Niedersachsen und überzeugte mit einer souveränen Leistung, die vor allem durch Torhüter Vladimir Cupara getragen wurde.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der beide Teams bis 4:4 zum Ausgleich kamen, gelang es Balingen, eine 8:6‑Führung zu erzielen. Hannover konterte sofort, doch die Balinger bauten den Vorsprung weiter aus und gingen zur Halbzeit mit 15:11 in Führung.

Cupara zeigte in den ersten 30 Minuten sieben Paraden und stellte damit einen wichtigen Grundpfeiler für die Defensive des HBW dar. In der zweiten Halbzeit setzte Balingen seine Offensivarbeit fort, wobei Georg Pöhle mit einem kraftvollen Wurf aus neun Metern das 10:7 markierte.

Hannovers Trainer Juan Carlos Pastor versuchte mit einer Auszeit und einem Wechsel im Torwartbereich, doch die Trefferquote der Gäste blieb bei rund 50 %, während Balingen die Führung konsequent ausbaute. Nach einem kurzen Aufschwung der Gäste, angeführt von August Pedersen, blieb das Ergebnis zugunsten der Balinger stabil.

Besonders auffallend war ein Moment in der 41. Minute, als Cupara nach einer Parade den Ball ins leere gegnerische Tor beförderte und damit das Endergebnis weiter absicherte. Am Ende behielt Balingen die Kontrolle und gewann verdient mit 35:28.

Der Sieg ermöglicht dem HBW Balingen‑Weilstetten den Traum vom erneuten Einzug ins Final Four, das im Jahr 2025 im Halbfinale seine Endstation haben wird. Nach einem starken Start in die Bundesliga mit zwei Siegen, gefolgt von drei knappen Niederlagen, markiert dieser Erfolg einen wichtigen Wendepunkt für den Aufsteiger.