Sportgeschäftsführer Dieter Hecking erklärte in einer offiziellen Mitteilung, dass die Entscheidung über Eriksen's Zukunft beim Verein in den Händen von Christian liege und man dem Wunsch des Spielers nach einer Vertragsauflösung entspreche, um ihm in der besonderen Situation Freiraum zu geben.
Eriksen, 34, hatte in den letzten Jahren zweimal auf dem Spielfeld kollabiert: 2019 erlitt er während eines EM-Spiels gegen Finnland einen Herzstillstand, und im Juni dieses Jahres kam es bei einem Länderspiel gegen die Ukraine zu einem zweiten Zusammenbruch, nachdem er 2021 bereits im Stadion wiederbelebt worden war.
Nach dem Vorfall 2021 erhielt Eriksen einen implantierbaren Defibrillator, der ihm die Fortsetzung seiner Profikarriere ermöglichen sollte. Trotz dieser gesundheitlichen Herausforderungen blieb er bis zu seiner Vertragsauflösung aktiv für den VfL Wolfsburg.
Der Vertrag, der ursprünglich bis zum 30. Juni 2027 laufen sollte, wurde nach 34 Einsätzen für den Klub beendet. In dieser Zeit erzielte Eriksen drei Tore und bereitete zehn weitere Treffer vor, wobei er sowohl in der Bundesliga, im DFB-Pokal als auch in der Relegation zum Einsatz kam.
Eriksen, der vor einem Jahr als vertragsloser Spieler zu den "Wölfen" kam, brachte mehr als 300 Spiele aus der englischen Premier League sowie rund 100 Einsätze in der Champions League und der Europa League mit. Er betonte, dass es ihm im Moment wichtig sei, nahe bei seiner Familie in Dänemark zu sein, und dankte dem Verein für die einvernehmliche Lösung.
Hecking würdigte Eriksen für seine bodenständige Art und den bleibenden Eindruck, den er bei Mitspielern, Mitarbeitenden und Fans hinterlassen habe, und äußerte Zuversicht, dass der VfL Wolfsburg unter der neuen Führung den Weg zurück in die Bundesliga schaffen werde.