Kunz sieht sich einer Verfolgung nach Art der „Inquisition“ ausgesetzt. In einem Gastbeitrag für die Online-Ausgabe des Magazins „Cicero“ ordnet er den Streit als grundsätzliche Auseinandersetzung ein: „Schon immer in der Geschichte der Kultur“, schreibt er, „hat es einen Konflikt zwischen Gesinnung und Wahrheitsfindung gegeben.“

Zur Bekräftigung zieht Kunz historische Vergleiche heran. Sokrates sei von „Sittenwächtern“ zum Tode verurteilt worden, Kopernikus habe religiöser Zensur unterlegen. Mit diesen Bezügen stellt Kunz sich auf die Seite der Wahrheitsfindung und die HHU auf die Seite der Gesinnung.