Der Herbst beginnt gerade erst, doch der Rasen im Carl-Benz-Stadion ist schon jetzt in keinem guten Zustand. Beim Spiel am Mittwochabend flogen bei Zweikämpfen immer wieder größere Stücke aus dem Rasen, an einigen Stellen ist dieser sogar gar nicht mehr vorhanden.

Zuber sagte im Anschluss an die Partie gegenüber der „Rhein-Neckar-Zeitung“: „Fußball war nahezu unmöglich. Er ist in einem noch viel schlechteren Zustand als er damals war. Das ist inakzeptabel.“

Der Sport-Geschäftsführer ergänzte: „Wir wollen uns mit Ball definieren und wenn du siehst wie die Kugel rumhoppelt, kannst du kaum etwas machen. Wir müssen uns da aber selbst an die eigene Nase fassen.“

Auch Claudio Kammerknecht übte nach der Partie am Mikrofon von „MagentaSport“ Kritik: „Seit dem Lautern-Spiel fliegen hier die Fetzen raus, jeder Ball verspringt.“

Erst zu Beginn des Jahres war der Rasen komplett getauscht worden, nachdem er zuvor ebenfalls für Ärger gesorgt hatte. Schon damals hatte Zuber gesagt: „Wir müssen vielleicht echt schauen, dass wir gar nicht in Spieler investieren, sondern in den Rasen, weil da schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Wir werden sonst Riesen-Probleme haben, hier zu punkten. Das sage ich ganz ehrlich. Wir definieren uns über Ballbesitz-Fußball und können zuhause einfach nicht kicken. Das tut weh.“

Die Heimniederlagen gegen Verl und Essen allein auf den Rasen zu schieben, wäre aber zu kurz gedacht. Schließlich war der Waldhof im Duell mit dem Sportclub die deutlich bessere Mannschaft und verspielte gegen Essen gar eine Führung. Kammerknecht meinte daher: „Der Gegner muss auch darauf spielen, also müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen.“