Die offizielle Umstellung erfolgt in der Nacht von Samstag auf Sonntag, wenn die Zeiger um 02:59 Uhr nicht auf 03:00 Uhr springen, sondern zurück auf 02:00 Uhr gestellt werden, sodass die Stunde zwischen 02:00 und 03:00 Uhr zweimal durchlaufen wird.

Für Reisende im Bahnverkehr bedeutet die Zeitumstellung einen wiederkehrenden Sonderfall: Nachtzüge können die zusätzliche Stunde in ihren Fahrplan integrieren, doch Fahrgäste sollten die Verbindung für die Nacht zum 25. Oktober 2026 noch einmal prüfen und auf mögliche Hinweise im Fahrplan achten.

Auch bei S‑Bahnen und anderen Linien, die durchgehend in der Nacht verkehren, wird die Umstellung in den Betriebsablauf einbezogen. Die genauen Regelungen hängen vom jeweiligen Verkehrsunternehmen ab, weshalb eine kurzfristige Kontrolle von Abfahrtszeiten und Anschlussverbindungen empfohlen wird.

Die Sommerzeit wurde ursprünglich eingeführt, um das Tageslicht besser zu nutzen und dadurch Energie zu sparen. In Deutschland gilt der heutige Wechselrhythmus – Sommerzeit im Frühjahr, Normalzeit im Herbst – seit 1996, nachdem die Sommerzeit bereits 1980 wieder eingeführt worden war.

Auf europäischer Ebene wird seit Jahren über eine Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung diskutiert. Das Europäische Parlament sprach 2019 grundsätzlich für ein Ende der Umstellung, jedoch fehlt bislang eine EU‑weit einheitliche Regelung, weil die Mitgliedstaaten noch entscheiden müssen, ob dauerhaft Sommerzeit oder Normalzeit gelten soll.

Obwohl die Umstellung im Herbst für viele Menschen leichter zu bewältigen ist als der Frühling, kann der veränderte Rhythmus den Schlaf beeinträchtigen: Am ersten Tag nach der Rückstellung fühlen sich manche müde, wachen früher auf oder haben abends zunächst weniger Schlafdruck.