Nutzer, die mit schnellen Akku‑Entladungen auf ihrem Android‑Gerät kämpfen, finden häufig die Ursache in Apps, die im Hintergrund laufen. Neben bekannten Stromfressern wie YouTube oder Social‑Media‑Diensten kann sogar die von Google entwickelte Google‑App zu den Top‑Akkukillern zählen, wenn sie permanent den Google‑Discover‑Feed aktualisiert.

Die Belastung lässt sich leicht nachprüfen: Unter Einstellungen → Akku → Akkuverbrauch nach App wird für jede Anwendung angezeigt, wie viel Energie bereits verbraucht wurde und wie lange die App aktiv war. Dort erscheint die Google‑App häufig unter den größten Verursachern.

Um das ständige Nachladen zu stoppen, kann man in der Google‑App selbst unter Einstellungen → Weitere Einstellungen die Option zum automatischen Aktualisieren des Discover‑Feeds deaktivieren. Damit wird verhindert, dass die App im Hintergrund regelmäßig Daten abruft.

Zusätzlich lässt sich das Hintergrund‑Verhalten über die System‑Einstellungen einschränken: Unter Apps → App‑Management (je nach Hersteller variierend) wählt man die Google‑App aus, öffnet Berechtigungen und aktiviert die Option „App‑Aktivität bei Nichtnutzung stoppen“. Ist diese Option ausgegraut, kann man über Einstellungen → Akku → Akkuverbrauch nach App die Grenze für Hintergrundnutzung setzen, sodass die App nur noch eingeschränkt im Hintergrund läuft.

Durch diese Maßnahmen reduziert sich der Stromverbrauch der Google‑App spürbar, was zu einer längeren Laufzeit des Akkus und weniger häufigen Ladevorgängen führt – ein einfacher Schritt, der vielen Android‑Nutzern sofortige Erleichterung verschaffen kann.