Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden wurde am frühen Morgen eine Hochzeitsfeier im Raum Sirik von US-Luftstreitkräften angegriffen; vier Personen, darunter ein kleines Kind, kamen dabei ums Leben und 63 weitere, vor allem Frauen und Kinder, wurden verletzt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.

Iranische Staatsmedien bestätigten in den Stunden nach dem Anschlag Explosionen auf mehreren strategisch wichtigen Orten: die Insel Gheschm im Persischen Golf, die Hafenstadt Bandar Abbas an der Straße von Hormus, das östliche Gebiet Konarak sowie die Hafenstadt Chabahar, zudem wurde die Insel Lavan ebenfalls von Explosionen erschüttert.

Das US-Militär erklärte, die Angriffe richteten sich gegen Einrichtungen der Revolutionsgarden, darunter Luftabwehrstellungen, Radarsysteme und Geräte zum Verlegen von Seeminen, und seien eine Reaktion auf versuchte iranische Angriffe auf Handelsschiffe und US‑Truppen in der Region.

Jordanien meldete, zehn ballistische Raketen aus dem Iran abgefangen und zerstört zu haben; drei weitere seien in unbewohnte Gebiete gefallen. Kuwait berichtete, feindliche Drohnen abgewehrt zu haben, wobei die Luftabwehrgeräusche auf das Abschießen der Drohnen zurückzuführen seien.

Die USA warnten ihre Staatsbürger im Nahen Osten vor einer „unvorhergesehenen Eskalation“ und riefen zu erhöhter Vorsicht, mögliche Flugausfälle und Luftraumsperrungen. Präsident Donald Trump bezeichnete den jüngsten US‑Schlag als gerechtfertigt und kündigte weitere Vergeltungsmaßnahmen an, falls Teheran weitere Angriffe starte.

Parallel zu den militärischen Auseinandersetzungen wurden neue US‑Sanktionen verhängt, die den Zugang zu englischsprachigen Prüfungen wie TOEFL und Duolingo in Iran einschränken. Der iranische Wissenschaftsminister Hussein Simai Saraf kritisierte die Maßnahmen als Versuch, das Land zur Kapitulation zu zwingen.