Laut der offiziellen Mitteilung von New Found Glory schlief Gilbert friedlich ein und war in seinen letzten Momenten von seiner Ehefrau Lisa, seiner Mutter Jackie sowie engen Freunden umgeben, wie die Band in einem emotionalen Abschiedspost schrieb.
In dem Statement betonte die Gruppe, dass die Klinik‑Lobby innerhalb kürzester Zeit von zahlreichen Besuchern gefüllt war, ein Zeichen dafür, wie sehr der Musiker von Fans und Angehörigen geliebt wurde.
New Found Glory würdigte Gilberts Beitrag zur Band seit fast drei Jahrzehnten, hob sein Gitarrenspiel, Songwriting, Humor und unermüdlichen Antrieb hervor und unterzeichnete den Beitrag gemeinsam mit Lisa, den Bandkollegen Jordan, Ian, Cyrus und Dan.
Zurück bleiben seine Ehefrau Lisa, die gemeinsame Tochter Lily, seine Mutter Jackie und sein Bruder Brian, die in den sozialen Medien ihr Mitgefühl und ihre Trauer teilten.
Kurz vor seinem Tod hatte Gilbert bereits im Februar 2026 öffentlich über eine schwere gesundheitliche Krise berichtet: Nach einem plötzlichen Verlust der Kontrolle über seine Gliedmaßen wurden bei ihm drei Hirntumore diagnostiziert, die am 27. Februar erfolgreich operativ entfernt wurden. Er schilderte die anschließende Genesung als „holprig“, äußerte jedoch Optimismus, nachdem sein Strahlenonkologe betonte, dass es sich nicht um einen tödlichen Befund handele, sondern um den Beginn eines neuen Kapitels.
Der plötzliche Tod des 45‑jährigen Musikers löst in der Punk‑ und Pop‑Punk‑Szene tiefe Betroffenheit aus; Fans und Kollegen erinnern an seine langjährige Prägung der Szene und erwarten in den kommenden Wochen Gedenkveranstaltungen und Tribut‑Auftritte.