Der Niederrheiner Klub bestätigte am Dienstag, dass Alexander Blessin bis zum Jahr 2028 als Cheftrainer an seiner Seite stehen wird. Der 53‑jährige Trainer, der zuletzt den FC St. Pauli trainierte, unterschrieb einen mehrjährigen Vertrag, der ihm langfristige Planungssicherheit geben soll.

Blessin übernimmt das Amt, nachdem Eugen Polanski bereits nach nur drei Spieltagen das Amt des Cheftrainers verlassen musste. In den vier bereits absolvierten Bundesliga‑Spielen hat Borussia Mönchengladbach keinen Punkt geholt und 16 Gegentore kassiert – der schlechteste Saisonstart in der Vereinsgeschichte.

Sportchef Rouven Schröder erklärte nach der 3:4‑Niederlage gegen den FSV Mainz 05, dass man mit Blessin „eine mündliche Einigung erzielt“ habe und betonte, dass der neue Trainer Erfahrung mit schwierigen Situationen mitbringe. Schröder schloss frühere Kandidaten wie Horst Steffen und Christian Titz aus.

Vor seiner Verpflichtung war Blessin zwei Jahre lang Trainer des FC St. Pauli. In der Saison 2024/25 gelang ihm als Aufsteiger der Klassenerhalt, doch in der darauffolgenden Saison stieg das Team nach einer Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg am letzten Spieltag aus der Bundesliga ab.

Blessin wird seine Arbeit nach der dreiwöchigen Länderspielpause aufnehmen. Sein erstes Pflichtspiel führt ihn sofort in den Rheinderby, in dem Borussia Mönchengladbach auswärts beim 1. FC Köln antreten wird – ein früher Test für den neuen Trainer, das angeschlagene Team zu stabilisieren.

Der Verein hofft, dass Blessins Erfahrung und sein Umgang mit Drucksituationen dazu beitragen, die Abwärtsspirale zu stoppen und die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen.