Kurz vor 19 Uhr traf der ehemalige Bodybuilder, Schauspieler und Politiker zusammen mit seiner 51‑jährigen Partnerin Heather Milligan im Marstall‑Zelt ein. Während Schwarzenegger nur eine schlohweiße Trachtenjacke trug, erschien Milligan in einem knallgrünen Seidendirndl mit hellblauer Schleife. Der Festwirt Siegfried Able begrüßte das Paar am Hintereingang mit einer herzlichen Umarmung und dankte Arnold für sein Kommen.

Wie in den Vorjahren übernahm Schwarzenegger das Dirigieren der Zunftkapelle. Unter lautem Applaus führte er das Publikum durch den Wiesn‑Hit „Steirermen san very good“, wobei er scherzhaft erklärte, dass sein Vater in der Steiermark ebenfalls Dirigent gewesen sei. Der Auftritt ist inzwischen zu einer liebgewonnenen Tradition für die Besucher des Marstall‑Zeltes geworden.

Vor seinem musikalischen Beitrag stärkte sich der Ex‑Bodybuilder zunächst mit einem Brotzeitbrett, Kaiserschmarrn und einem Schnitzel. Im Anschluss äußerte er auf Instagram, dass er „sehr glücklich“ sei, wieder im Marstall zu sein, und bezeichnete das Zelt als „das beste Zelt vom Oktoberfest“. Auf die Frage nach Jetlag, nach seiner Anreise aus Los Angeles, sagte er, er spüre keinen.

Die Bindung zwischen Schwarzenegger und dem Marstall besteht seit rund einem Jahrzehnt. Der erste Kontakt kam über den Schauspieler Ralf Moeller, der dem Star das Zelt empfohlen habe. Seitdem kehre er regelmäßig zurück, und laut Able werde er voraussichtlich bis Freitag in München bleiben. Ob er noch einmal im Marstall vorbeischaut, sei ungewiss, doch der Wirt vermutete, dass er es wohl tun werde.

Zum Abschluss ließ Schwarzenegger sein berühmtestes Filmzitat fallen: „I’ll be back.“ Damit rundete er einen Abend ab, der für die anwesenden Gäste sowohl ein Stück Filmgeschichte als auch ein Stück bayerischer Tradition bot.