Der BVB geht nach der bislang perfekten Bilanz – jedes Pflichtspiel gewonnen und damit Tabellenführer – in die internationale Pause mit einem zufriedenen Lächeln. Die bisherigen Resultate spiegeln die starke Saisonleistung wider, obwohl die Spielweise immer wieder kritisiert wird.
Ein besonders kritischer Punkt war das Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart, das Dortmund zwar mit 1:0 gewann, aber weder glänzend noch dominierend verlief – ein Beispiel dafür, dass die Ergebnisse nicht immer mit spektakulärem Fußball einhergehen.
Trotz der anhaltenden Stilkritik plant der Klub, den Vertrag von Niko Kovac, der zum Sommer ausläuft, zu verlängern. Diese Information wurde von der Sport Bild erneut bestätigt, nachdem bereits zuvor von einer Verlängerung die Rede war.
Der Vertragsprozess soll laut internen Quellen zunächst von Geschäftsführer Hans‑Joachim Watzke initiiert werden, bevor der sportliche Direktor Lars Ricken selbst die endgültigen Gespräche mit Kovac führt. Ricken betonte kürzlich das vertrauensvolle Verhältnis zum Trainer und wies darauf hin, dass es keinen Grund gebe, wegen der vertraglichen Situation unruhig zu werden.
Konkret sollen die Verhandlungen in den kommenden Tagen aufgenommen werden, wobei ein endgültiger Abschluss voraussichtlich im Oktober erfolgen soll. Laut Ricken sei die Einigung weitgehend eine Formsache, die nur noch formalisiert werden müsse.
Eine Vertragsverlängerung würde dem Verein Kontinuität in der sportlichen Führung sichern und das aktuelle Erfolgsniveau stabilisieren, während gleichzeitig die Kritik am Spielstil weiter diskutiert wird.