Zverev, 29, holte im Juni 2026 in Paris seinen ersten Grand‑Slam‑Titel bei den French Open und fügte im September in New York einen zweiten Titel bei den US Open hinzu – ein Doppelpack, das ihn von einem langjährigen „Grand‑Slam‑Makel“ befreite.

Bis zu diesem Durchbruch war Zverev häufig dem italienischen Ausnahmetalent Jannik Sinner und dem Spanier Carlos Alcaraz unterlegen; die letzten zehn Begegnungen zwischen Zverev und Sinner gingen alle an den Südtiroler, der zuletzt 2023 auf der ATP‑Tour gegen den Deutschen verlor.

Der französische Star‑Trainer Patrick Mouratoglou, der früher unter anderem Serena Williams betreute, äußerte auf seinen Social‑Media‑Kanälen, dass die beiden Grand‑Slam‑Triumphe Zverevs Mentalität und Selbstvertrauen deutlich stärken würden.

„Ich bin sehr gespannt, wie sich der Gewinn von zwei Grand‑Slam‑Turnieren positiv auf Zverevs Mentalität und Selbstvertrauen auswirken wird, wenn er das nächste Mal auf Sinner trifft“, erklärte Mouratoglou und fügte hinzu, dass das kommende Duell „entscheidend“ sein könnte.

Mouratoglou betonte, dass Zverev mit „vollem Selbstvertrauen“ in das nächste Aufeinandertreffen gehen müsse und dass ein Sieg die Rivalität grundlegend verändern könnte. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Zverev, derzeit Nummer zwei der Weltrangliste, „einen Schritt nach vorne machen“ müsse, um Sinner, der aktuell die Spitze besetzt, zu überholen.

Sollte Zverev das nächste Duell gewinnen, könnte er laut Mouratoglou nicht nur seine Position in der ATP‑Rangliste festigen, sondern auch als ernsthafte Bedrohung für die aktuelle Weltranglisten‑Spitze gelten.