Die aktuelle Saison des VfB Stuttgart wird durch eine ungewöhnlich lange Länderspielpause von drei Wochen unterbrochen, die zwischen dem vierten und fünften Spieltag liegt – ein Zeitraum, den Trainer Sebastian Hoeneß als "negativen Aspekt" bezeichnete.
Hoeneß erklärte, dass die Pause zwar länger sei, aber gerade in einer Phase komme, in der das Team sie am wenigsten brauche, weil man erst eine intensive englische Woche hinter sich habe. Aus seiner Sicht sei das Timing der Unterbrechung "nicht besonders gut" und wirke wie eine "verlängerte Vorbereitung".
Trotz seiner Kritik betont Hoeneß, dass die Schwaben die Unterbrechung produktiv nutzen wollen. Der Fokus liege darauf, Spielern, die erst spät im Saisonverlauf eingesetzt wurden oder nach Verletzungen zurückkehren, neue Reize zu setzen, um ihr Leistungsniveau zu steigern.
Im Rahmen der Pause sind zwei Testspiele geplant: am Freitagnachmittag gegen den 1. FC Heidenheim und am darauffolgenden Donnerstag gegen Greuther Fürth. Hoeneß misst diesen Begegnungen große Bedeutung bei, weil sie Ersatzspielern, die in den letzten Pflichtspielen kaum Einsatzzeiten hatten, die Chance auf Spielpraxis und Eigenwerbung geben.
Durch die verlängerte Pause erhofft sich das Trainerteam zudem einen zusätzlichen Erholungstag nach den Testspielen, was laut Hoeneß die Regeneration der gesamten Mannschaft unterstützen könnte.