Der Regisseur David Ayer, einst bekannt für sein raues Crime‑Kino mit Filmen wie „Training Day“ und „End Of Watch“, kehrt mit dem Bild‑gewaltigen Abenteuer „Eiserne Wildnis – Heart Of The Beast“ zum Survival‑Genre zurück und arbeitet dabei erneut mit seinem langjährigen Freund Brad Pitt zusammen.
Der Film erzählt die Geschichte des ehemaligen Special‑Forces‑Offiziers James Belmont (Brad Pitt), der nach einem Herzinfarkt im Flugzeug abstürzt und gemeinsam mit seinem verwundeten Militärhund Odin in der unberührten Wildnis Alaskas ums Überleben kämpfen muss.
Die Aufnahmen wurden von dem für „Avatar“ bekannten Kameramann Mauro Fiore gedreht; fast jede Einstellung zeigt schneebedeckte Gebirgsketten, türkisfarbene Seen und zerklüftete Felsformationen, die die ungezähmte Weite Alaskas eindrucksvoll einfangen.
Bei der Berliner Pressevorstellung löste das Bildmaterial und die emotionale Schlussszene, in der James und Odin mit improvisierten Hilfsmitteln eine Verletzung versorgen, bei den Anwesenden ein starkes Mitgefühl aus – mehrere Journalisten berichteten von Tränen während der Vorführung.
Kritiker bemängeln jedoch, dass die Handlung wenig originell sei und die eingesetzten Wildtiere teilweise künstlich wirkten; zudem werden die im letzten Drittel häufigen Flashbacks zu den Kriegserlebnissen des Protagonisten als übertrieben emotional empfunden.
Nach einer Reihe von Flops wie „Suicide Squad“ und „Bright“ gilt das neue Projekt als mögliche Wende für Ayers Karriere, da er sich wieder auf das Wesentliche – eindrucksvolle Landschaften und die Bindung zwischen Mensch und Tier – konzentriert.
Sollte das Publikum die emotionale Tiefe und die visuelle Pracht des Films annehmen, könnte „Eiserne Wildnis – Heart Of The Beast“ Ayers Ruf als Regisseur von intensiven, bildstarken Filmen stärken und ihm neue Chancen im internationalen Abenteuer‑Kino eröffnen.