Im Zweikampf, der nach regulärer Spielzeit und einer kurzen Verlängerung entschieden wurde, setzte sich Hamburg dank einer späten Aufholjagd durch, nachdem Elbflorenz bis zur Halbzeit mit 18:14 in Führung lag.

Dresden startete konzentriert und ging bereits nach 14 Minuten mit 8:5 in Führung, wobei Timo Löser sieben Treffer erzielte und Torwart Marino Mallwitz sieben Schüsse parierte. Bis zur Pause baute das Team von Trainer Andre Haber den Vorsprung weiter aus und stand mit 25:20 (nach 42 Minuten) gut da.

Nach dem Seitenwechsel drehte Hamburg das Spiel, stellte die Abwehr um und erhöhte den Druck. In der 58. Minute brachte Frederik Bo Andersen die Gäste mit zwei Toren in Führung (31:29), woraufhin Elbflorenz den Rückstand nicht mehr schließen konnte.

Der Hamburger Torwart Leon Nowottny zeigte zahlreiche Paraden, während Frederik Bo Andersen mit insgesamt neun Treffern zum besten Werfer des Gegners wurde. Elbflorenz' Timo Löser blieb mit sieben Treffern der Top-Scorer seines Teams.

Trainer Andre Haber äußerte nach dem Spiel Unzufriedenheit mit einer Schiedsrichterentscheidung: 48 Sekunden vor Schluss wurde ein vermeintliches 31:31 durch ein Stürmerfoul von Ivar Stavast aberkannt. "Wir haben das Spiel nicht zugemacht und den Gegner wieder eingeladen", sagte Haber und kritisierte die Entscheidung, obwohl er betonte, fair zu bleiben.

Das Achtelfinale wird am kommenden Samstag nach dem 117. Nordderby zwischen THW Kiel und SG Flensburg‑Handewitt ausgelost. Die nächste Pokalrunde ist für den 11. und 12. November angesetzt. Für den HC Elbflorenz folgt am Samstag ein 2.‑Bundesliga‑Match gegen den ASV Hamm‑Westfalen.