Ab mittags sollen Trainer Vincent Kompany, sein Trainerteam, die Mannschaft, die Betreuer und die Klubführung gemeinsam in der Käfer-Schenke auf der Wiesn zusammenkommen. Damit bleibt der Verein beim traditionellen Termin am ersten Oktoberfest-Sonntag. Zuvor steht noch ein Heimspiel an: Am Freitagabend empfängt Bayern um 20.30 Uhr Union Berlin in der Allianz Arena.

Ab Montag müssen die Vereine ihre nominierten Nationalspieler offiziell für die anstehenden Länderspiele freigeben. Für Luis Diaz, der für Kolumbien spielt, oder Minjae Kim, der für Südkorea antritt, bleibt nach dem gemeinsamen Wiesn-Besuch entsprechend wenig Spielraum vor den langen Reisen zu ihren Nationalteams.

Ein Ausweichen auf Samstag, den 19. September, wäre für die Reiseplanung der Spieler zwar günstiger gewesen, hätte den Besuch aber organisatorisch erschwert. An diesem Tag wird das Oktoberfest eröffnet. Der traditionelle Anstich zählt zu den besucherstärksten Tagen auf der Theresienwiese. Ein gemeinsamer Auftritt der gesamten Bayern-Mannschaft würde Festzelt, Polizei und Verein dann vor noch größere organisatorische und sicherheitstechnische Herausforderungen stellen.

Auch ein späterer Termin bietet kaum eine Alternative. Die FIFA hat 2026 die bisher getrennten Länderspielfenster im September und Oktober erstmals zu einer langen Pause zusammengelegt. Sie beginnt am 21. September und endet offiziell erst am 6. Oktober – zwei Tage nach dem Ende des Oktoberfests.

Der veränderte Kalender schränkt damit auch die Möglichkeiten für private Wiesn-Besuche ein. In den vergangenen Jahren waren einzelne Bayern-Spieler oder kleinere Gruppen nach dem offiziellen Mannschaftstermin noch einmal auf das Oktoberfest zurückgekehrt. Für die meisten Nationalspieler dürfte diese zusätzliche Gelegenheit 2026 entfallen.