Von Montag, dem 20. September, bis zum Sonntag, dem 27. September, verwandelt sich Montréal in das Zentrum des internationalen Radsports, wenn die Straßenrad‑Weltmeisterschaft 2026 ausgetragen wird. Alle Rennen werden im Free‑TV von Eurosport 1 ausgestrahlt, während HBO Max den kompletten Stream in voller Länge anbietet.

Nach dem überraschenden Ausfall des fünfmaligen Weltmeisters Tadej Pogacar gilt der Belgier Remco Evenepoel als Top‑Favorit auf Doppel‑Gold. Im Einzelzeitfahren der Männer, das am 20. September um 18:45 Uhr live übertragen wird, strebt Evenepoel seinen vierten WM‑Titel in Folge an. Sollte er das schaffen, würde er damit einen Rekord in der Geschichte der Straßenrad‑Weltmeisterschaften setzen.

Im abschließenden Straßenrennen am 27. September um 15:00 Uhr könnte Evenepoel jedoch von seinem Landsmann Wout van Aert herausgefordert werden. Der Belgier, der nach einer starken Leistung bei der Vuelta de la España im Gespräch ist, will ebenfalls um die Goldmedaille kämpfen und könnte damit das Duell zwischen den beiden Nationen weiter anheizen.

Auch der Deutsche Florian Lipowitz steht nach einem Schlüsselbeinbruch in Kanada wieder am Start. Trotz seiner Verletzung hat er sich für die WM qualifiziert und wird im Einzelzeitfahren der Männer sowie in den nachfolgenden Strecken mitfahren.

Im Frauenfeld richtet sich das Augenmerk auf die Deutsche Antonia Niedermaier, die als Überraschungskandidatin gilt, sowie auf die Deutsche Meisterin Franziska Koch, die mit Außenseiterchancen antritt. Beide müssen sich jedoch gegen die etablierte Elite um Marlen Reusser und Demi Vollering behaupten.

Zusätzlich zu den Elite‑Kategorien kämpfen Fahrerinnen und Fahrer in den Altersklassen U23 und Junioren um die Titel. Eine gemischte Staffel (Mixed‑Relay) rundet das Programm ab und bietet weitere Medaillenchancen für die teilnehmenden Nationen.

Die Übertragung wird von einem Expertenteam begleitet: Robert Bengsch, Jens Voigt, Christian Lichtenberg und Claudia Lichtenberg stehen als Analysten bereit, während Karsten Migels und Gerhard Leinauer die Kommentare übernehmen. Für Zuschauer, die lieber online verfolgen, bietet Eurosport.de in Zusammenarbeit mit radsportnews.com einen Liveticker zu ausgewählten Rennen.