Paula Löber, gebürtige Altmärkerin, wird am 19. September als Vertreterin des Saale‑Unstrut‑Gebiets bei der Wahl zur Deutschen Weinmajestät antreten. Die Wahl, die jährlich die repräsentativste Persönlichkeit der deutschen Weinwelt bestimmen soll, beginnt mit einer regionalen Vorrunde, aus der später die Finalisten hervorgehen.

Löber ist bereits seit 2022 als Weinprinzessin von Bad Kösen aktiv und wurde 2025 von einer Fachjury zur Weinkönigin von Saale‑Unstrut gewählt. In dieser Funktion hat sie mehr als 200 Termine absolviert, Winzerinnen und Winzer der Region betreut und zahlreiche offizielle Verkostungen moderiert.

Beruflich hat sie ihre Ausbildung im Landesweingut Kloster Pforta begonnen, ein Auslandsjahr in Kansas verbracht und anschließend ein Studium der Land‑ und Lebensmittelwirtschaft abgeschlossen. Ihre Abschlussarbeit entstand in der Rotkäppchen‑Mumm‑Sektkellerei in Freyburg, wo sie heute Projekte zu Qualität, Energie und Umwelt leitet.

Privat lebt Löber in Magdeburg, arbeitet jedoch regelmäßig in Freyburg und pflegt enge Kontakte zur Saale‑Unstrut‑Region, die sie als mehr als nur ein berufliches Umfeld, sondern als Heimat empfindet. Ihr Ziel ist es, die Geschichten der Winzer und die Besonderheiten des Anbaugebiets über die regionalen Grenzen hinaus bekannt zu machen.

Sollte sie die Vorrunde erfolgreich bestehen, plant der MDR eine Live‑Übertragung der Endrunde am 25. September, bei der das Publikum per Telefon- und Online‑Abstimmung mitentscheiden kann. Die Sendung soll nicht nur die Kandidaten vorstellen, sondern auch das Interesse an deutschen Qualitätsweinen stärken.

Ein möglicher Sieg würde nicht nur Löbers persönliche Laufbahn krönen, sondern auch das Ansehen des Saale‑Unstrut‑Gebiets national stärken und die Sichtbarkeit sächsisch‑anhaltischer Weine im gesamten Bundesgebiet erhöhen.