Am Abend des 18. September 2026 traf ein russischer Angriff ein Wohngebäude in Sumy, einer Stadt im Nordosten der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass bei dem Beschuss zwei Personen getötet wurden und dass weitere Menschen noch in den Trümmern eingeschlossen sein könnten.
Der Vorfall fügt sich in eine Reihe von Angriffen ein, die in den letzten Tagen in den östlichen Regionen der Ukraine verzeichnet wurden. Laut ukrainischer Militärverwaltung kamen bei russischen Angriffen in der Nähe von Charkiw mindestens zwei Zivilisten ums Leben, während in Odessa mindestens zehn Menschen verletzt wurden. Auch in der Nähe von Kiew wurden weitere Verletzte gemeldet.
Gleichzeitig meldete das russische Verteidigungsministerium Angriffe auf ukrainische Schiffe im Schwarzen Meer, darunter ein Frachtschiff und ein Tanker, während die polnische Luftwaffe nach kurzen präventiven Operationen wieder zum Normalbetrieb zurückkehrte, ohne dass es zu Verletzungen des polnischen Luftraums gekommen sei.
Die Ereignisse des Tages wurden von weiteren Meldungen begleitet, darunter ein Drohnenaufprall auf den Kühlturm des Kernkraftwerks Kursk in Russland, den der Anlagenleiter jedoch als „normal und ruhig“ bezeichnete. In der Ukraine kündigte Selenskyj zudem ein neues regionales Bündnis von acht Karpatstaaten an, das Handel und Sicherheitskooperation stärken soll.
Die anhaltenden Angriffe und die damit verbundenen zivilen Opfer erhöhen den Druck auf die internationale Gemeinschaft, weitere Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren, während die russische Führung die Angriffe als Reaktion auf angebliche ukrainische Störungen der russischen Parlamentswahl rechtfertigt.