Florian Wirtz, der 23‑jährige deutsche Nationalstürmer, hat nach seinem Sommer‑2025-Transfer für über 120 Millionen Euro zu Liverpool einen enttäuschenden Saisonstart hingelegt. In den ersten Spielen der neuen Premier‑League‑Saison konnte er weder Tore noch Vorlagen erzielen und blieb damit hinter den Erwartungen zurück, die nach seiner Schlüsselrolle beim Gewinn der ersten Meisterschaft von Bayer Leverkusen im Vorjahr gestellt wurden.

Gleichzeitig mehren sich Gerüchte, dass der FC Bayern München erneut Interesse an dem Offensivspieler signalisiert hat. Laut Berichten soll Bayern bereits Gespräche mit Vertretern des ehemaligen Kölner geführt haben, jedoch seien bislang nur erste Sondierungsgespräche erfolgt, ohne dass ein konkretes Angebot vorliegt.

Der ehemalige Chefscout von Manchester United, Mick Brown, bestätigte in einem Interview mit Football Insider, dass ein möglicher Verkauf von Wirtz bei den Liverpool nicht mehr als Tabuthema gilt. Er bezeichnete die Aussicht, den Deutschen bei einem passenden Angebot zu veräußern, als „verlockend“ für den Traditionsklub.

Liverpool selbst äußert jedoch laut TEAMtalk keinerlei Anzeichen dafür, dass die Zusammenarbeit mit Wirtz bald beendet wird. Intern sei man weiterhin fest davon überzeugt, dass der 23‑jährige Stürmer den großen Durchbruch in der Premier League noch schaffen wird.

Ein Verkauf würde laut den Roten nur dann intern diskutiert, wenn ein Angebot vorliegt, das einen Transfergewinn für den Klub sicherstellt. Diese Bedingung stellt für Bayern ein erhebliches Hindernis dar, das bislang die Verhandlungen blockiert hat.

Sollte Bayern ein Angebot unterbreiten, das den geforderten finanziellen Rahmen erfüllt, könnte ein Wechsel von Wirtz nach München die sportliche Bilanz beider Klubs nachhaltig beeinflussen: Liverpool würde einen hohen Transfererlös erzielen, während Bayern einen jungen, bereits internationalen Offensivspieler erhalten würde, der in der Bundesliga bereits bewiesen hat, dass er Titel gewinnen kann.