Zoma, der in seiner ersten Saison in der 2. Bundesliga sechs Treffer in sechs Spielen erzielt hat, erhielt für die anstehende Länderspielpause die Einladung von Trainer Luciano Spalletti. Damit ist er der erste Spieler aus dem deutschen Unterhaus, der jemals für die Azzurri nominiert wurde.

Der Nürnberger Aufsteiger liegt nach sechs Spieltagen mit 16 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Marktwert des Stürmers ist seit Saisonbeginn von rund 500 000 Euro auf etwa acht Millionen Euro gestiegen, ein Trend, der laut Experten weiter anziehen dürfte.

Trotz des internationalen Aufschwungs gab es im Sommer mehrere Transfergerüchte. West Ham United, das nach dem Abstieg aus der Premier League wieder in die englische Top‑Liga zurückkehren will, soll ein Angebot von bis zu 20 Millionen Euro geprüft haben. Auch die Bundesliga-Clubs Werder Bremen und der FC Augsburg zeigten Interesse, wie Zoma gegenüber der Sport‑Bild erklärte.

Der 1. FC Nürnberg hat jedoch klar signalisiert, dass er den jungen Flügelstürmer behalten will. Zoma steht vertraglich bis 2029 beim Club und besitzt keine Ausstiegsklausel, sodass ein Verkauf erst in den kommenden Transferperioden zu einer möglichen Ablösesumme von über 20 Millionen Euro führen könnte.

„Ich fühle mich jetzt richtig gut mit meiner Entscheidung“, sagte Zoma. „Ich habe hier Verantwortung, das Vertrauen von Mannschaft und Trainerteam zu rechtfertigen, und ich liebe die Fans in Nürnberg. Wir wollen etwas Besonderes schaffen – vielleicht den Aufstieg in die Bundesliga.“

Sollte Zoma seine Form beibehalten und gleichzeitig für Italien spielen, könnte sein Marktwert weiter in die Höhe schnellen, was langfristig sowohl für den Spieler als auch für den 1. FC Nürnberg erhebliche finanzielle Konsequenzen haben könnte.