Kimmich erklärte gegenüber RTL/Sky, dass die Mannschaft „alles dafür tun wird, den Menschen wieder Freude zu bereiten“ und ein neues Identifikationsgefühl mit der Nationalmannschaft schaffen wolle, das den Stolz auf Deutschland wiederbelebe.

Der 31‑jährige Bayern‑Mittelstürmer bezog sich dabei auf die jüngste Kadernominierung von Jürgen Klopp für sein Debütspiel gegen die Niederlande in Amsterdam, das am Donnerstag um 20.45 Uhr im Liveticker übertragen wird.

Kimmich räumte ein, dass Fußball nicht für politische Botschaften genutzt werden solle, betonte jedoch, dass das Spiel „eine große Chance biete, gesellschaftlich etwas zu bewegen“ und als Vorbild für Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung dienen könne.

Er unterstrich, dass neben individueller Leistung auch Charakter und Mentalität entscheidend seien, um das vorhandene Talent optimal zu nutzen, und dass die Mannschaft ihre eigene DNA und Identität wiederfinden müsse – sowohl auf als auch neben dem Platz.

Auf die Forderung von Klopp, dass Kimmich beim Neustart „vorneweggehen“ solle, reagierte der Kapitän mit der Verpflichtung, stets Leistung zu zeigen und die Mannschaft zu unterstützen, wieder dorthin zu kommen, wo sie laut seiner Einschätzung hingehört. Er betonte, dass die ersten Trainingstage bereits ein positives Gefühl vermittelt hätten.

Kimmich schloss mit dem Hinweis, dass die anfängliche Euphorie um den neuen Trainer, der laut Kimmich „sehr, sehr viel Energie“ mitbringe, erst dann von Dauer sein werde, wenn die Mannschaft die versprochenen Ergebnisse auf dem Platz liefere.