Zidane wurde im Sommer zum französischen Nationaltrainer ernannt; sein früherer Mitspieler Fabien Barthez soll als Torwarttrainer arbeiten. Beim ersten Training beschrieben Dayot Upamecano und Kylian Mbappé, wie ungewohnt es sei, den früheren Weltmeister nun als Coach zu erleben. Das neue Trainerteam gibt am Freitagabend gegen die Türkei sein Debüt.

Auch Italien beginnt unter Mancini ein neues Kapitel. Der 61-Jährige war 2023 als Nationaltrainer zurückgetreten und nach Saudi-Arabien gewechselt. Die Mannschaft hatte zuletzt nicht an den EM-Erfolg von 2020 anknüpfen können und die Weltmeisterschaft verpasst. Für seinen neuen Kader nominierte Mancini neun Spieler erstmals; nur sechs Akteure aus dem EM-Team von 2020 sind wieder dabei. Mohamed Ali Zoma vom 1. FC Nürnberg könnte am Freitag im Olympiastadion in Rom gegen Belgien erstmals für Italien spielen. In seinen ersten sechs Ligapartien traf der 22-Jährige sechsmal.

Am Samstag treffen England und Spanien aufeinander. Harry Kane steht erneut im Aufgebot von Thomas Tuchel; Spaniens Lamine Yamal hatte zuvor gesagt, er halte sich selbst für einen Kandidaten auf den Ballon d’Or. Kane reagierte gelassen und verwies auf seine Leistungen auf dem Platz. Die Auszeichnung wird am 26. Oktober vergeben.

Politisch aufgeladen ist Irlands Spiel gegen Israel. Nationaltrainer Heimir Hallgrímsson sagte, weder er noch die Spieler fühlten sich mit den Begegnungen wohl. Ein offener Brief von 160 irischen Sportlerinnen und Sportlern fordert einen Boykott. Der irische Verband verwies auf mögliche finanzielle Folgen und kündigte keinen Rückzug an; stattdessen sollen Medienauftritte und Einblicke in die Vorbereitung reduziert werden. Die beiden Partien finden wegen des Konflikts in Serbien und Ungarn statt. Irische Gästefans dürfen am Sonntag aus Sicherheitsgründen nicht ins Stadion.