Für die Show werden auf dem Tribünengebäude acht Hochleistungslaser aufgebaut. Sie sollen Lichtstrahlen in den Farben Europas, des Landes, der Stadt Neuss und der Natur in den Himmel schicken und mit psychedelischen Farben für Stimmung über dem Laga-Gelände sorgen. Begleitet wird das Spektakel von einem Soundtrack mit wechselnder Musik.

Die Laserstrahlen am Himmel sind bei entsprechenden Wetterverhältnissen kilometerweit sichtbar. Große Teile der Show bestehen jedoch aus Projektionen, die in nur 20 bis 30 Metern Höhe über dem Gelände ausgestrahlt werden. Die beste Sicht haben Besucher deshalb vom Tribünengebäude aus sowie von der großen Wiese im Zentrum des Laga-Geländes, die als Open-Air-Zuschauerraum dient. Nach Angaben von Laga-Sprecherin Katja Feller können Besucher Picknickdecken zum Sitzen mitbringen oder die vorhandenen Bänke und Liegestühle nutzen.

Eine besondere Rolle spielen die Flutlichtmasten der ehemaligen Galopprennbahn. Sie wurden für die Laga umgerüstet, die LED-Leuchten können nun jede Farbe annehmen. „Sie leuchten im dunklen Blau während des Comet of Europe, pulsieren in Grün und Violett während des Nachtgrün-Themas und erstrahlen in Rot und Weiß passend zu den Neusser Stadtfarben“, sagt Künstler Gendrung.

Die Laserinszenierung „Comet of Europe“ in goldgelber Farbe wird von den Klängen der Europahymne „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven begleitet; dazu erstrahlt das gesamte Gelände der Landesgartenschau in Blau. In einer weiteren Sequenz erstrahlt der gesamte Platz zum 80-jährigen Bestehen des Bundeslandes NRW in den Landesfarben Grün-Weiß-Rot, dazu ertönt das Steigerlied in einer Spezialfassung von Gendrung, wie es 2010 vom Ruhrkohle-Chor gesungen wurde. Eine dritte Sequenz wurde von der Neusser Initiative „Nachtgrün“ inspiriert, die durch Kunst-, Musik- und Lichtevents etwa im Botanischen Garten bekannt ist. Die Laser erstrahlen dabei in verschiedenen Grüntönen, untermalt von einer melodischen Sequenz der Initiative. Der Stadt Neuss gebührt der krönende Abschluss in den Stadtfarben Rot und Weiß, begleitet vom Neusser Heimatlied „Dort, wo die Erft den Rhein begrüßt“. Gendrung bringt eine Jazzversion des Liedes mit, die er selbst komponiert hat.

Der Eintritt ist im Feierabendticket zur Landesgartenschau enthalten, das 5 Euro kostet. Letzter Einlass ist um 24 Uhr. Die Laga bleibt an diesem Wochenende extralange geöffnet. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sich das volle Erlebnis inklusive Soundeffekte nur vom Laga-Gelände aus erleben lässt.