Gegen 14 Uhr löste ein Notruf den Einsatz von Rettungs- und Polizeikräften aus, die laut Angaben der Bundespolizei kurz darauf am Unfallort eintrafen.

Der Zug, der sich mit einer Geschwindigkeit von rund 105 km/h bewegte, führte nach dem Zusammenstoß eine Gefahrenbremsung durch, wodurch ein größerer Schaden an Personen und Fahrzeug verhindert werden konnte.

Die Bundespolizei teilte mit, dass die Ermittlungen darauf hindeuten, dass die Person aus eigenem Antrieb auf die Gleise getreten sei; ein möglicher Suizid wird derzeit angenommen.

Nach dem Vorfall wurden die Gleise zunächst gesperrt. Die Einsatzkräfte blieben bis etwa 16 Uhr vor Ort, bevor die Strecke wieder freigegeben und der ICE seine Fahrt mit den etwa 400 Passagieren fortsetzte.

Die Bundespolizei bestätigte, dass keine der im Zug befindlichen Personen verletzt wurde. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern an.