Karim Adeyemi, der im Sommer für eine Ablösesumme von 22 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu FC Barcelona wechselte, hat in seiner ersten Saison in Spanien einen eindrucksvollen Start hingelegt: In acht Pflichtspielen erzielte er drei Tore und lieferte drei Vorlagen, wodurch er die La‑Liga‑Tabelle anführte, ohne bislang einen Punkt verloren zu haben.

Im Podcast „ViertelstundeFußball“ mit Corni Küpper lobte BVB‑Ikone Kevin Großkreutz den jungen Katalanen. Er sei selbst überrascht von Adeyemis Niveau und sei „aus dem Spiel gar nicht mehr wegzudenken“. Großkreutz schätzte den Marktwert des Flügelspielers auf rund 60 Millionen Euro, ein Betrag, der die hohen Erwartungen an den ehemaligen BVB‑Stürmer widerspiegelt.

Die spanische Tageszeitung Mundo Deportivo bestätigte die herausragende Form des 23‑Jährigen nach dem 7:2‑Sieg gegen Racing Santander und hob insbesondere seine Dribbelstärke, Schnelligkeit und Spielübersicht als Ausdruck seiner „enormen Qualität“ hervor.

Trotz der lobenden Stimmen bleibt die langfristige Beständigkeit von Adeyemis Leistungen umstritten. Podcast‑Partner Corni Küpper merkte an, dass der Spieler in der Bundesliga gegen schwächere Gegner möglicherweise nicht dieselbe Wirkung zeigen würde, während Nationaltrainer Jürgen Klopp jedoch volles Vertrauen in den Offensivspieler äußerte.

Klopp nominierte Adeyemi für die bevorstehenden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien am 1. Oktober und Griechenland am 4. Oktober. Damit erhält der Barcelona‑Star nach seiner Nicht‑Nominierung für die WM‑Kader von Julian Nagelsmann eine neue Chance, sich im Nationaltrikot zu beweisen.